Tagebuch – Stockholm-Marathon 2009 – Tag 3 von 8

Donnerstag, der 28.05.2009 – Der Ausflug nach Strängnäs

Der Mittwoch war ein erfolgeicher Tag, was das Angeln angeht. Aber auch ein Verlustreicher Tag, denn uns sind die Vorfächer ausgegangen um weiter zu angeln.

Da wir nun auch was sehen wollten, haben wir uns entschlossen in die nächst größere Stadt zu fahren. Wir mussten auch Angelzubehör kaufen, denn nicht nur die Vorfächer sind uns ausgegangen, sondern auch die Wobbler

Strängnäs war unser Ziel, denn nach der Karte und den anderen Ortschaften in der Nähe, ist dies die größte Stadt in der Umgebung.

  • Ziel 1 war das Angelzubehör und vielleicht eine Rute für die kleine von mir, damit sie Ihre eigene hat.

  • Ziel 2 war das auffüllen des Kühlschrankes mit neuen Getränken und was man noch so alles zum Grillen braucht 🙂

  • Ziel 3 war das kennen lernen einer anderen Stadt 😉

Also ging es los, das Navi eingestellt und ab ging es nach Strängnäs.

Die Autofahrt dauerte ca. 30 Min. und führte uns durch die schöne Gegend von Södemanland. In Strängnäs angekommen, führte uns das Navi erstmal runter von der Hauptstraße in ein Industriegebiet? Nun ich habe als Ziel “Stadtzentrum” eingegeben, denn da haben wir einen großen Supermarkt vermutet und ein Angelgeschäft. Strängnäs liegt genau am Wasser, daher lag es doch auf der Hand, das da ein Angelladen ist, oder?

Nach einer kleinen Irr fahrt durch das Industriegebiet von Strängnäs, kamen wir wohlbehalten im Zentrum an. Auf einem Parkplatz von LIDL! haben wir das Auto abgestellt und sind in die Einkaufspassage gegangen. Hier schauten wir uns erstmal um und fanden ein paar nette Lädchen.
Es gab zwar einen Supermarkt, aber der war nicht größer als der im Ort neben an von uns.

Nach ein paar Minuten machten wir einen Schlachtplan, die Frauen gehen in den Supermarkt und schauen was es gibt und ich gehe zum Haare schneiden! Ja, ich bin vorm Urlaub nicht mehr dazu gekommen und vielleicht macht ein neuer Schnitt ein paar Sekunden aus, beim Marathon am Samstag ;-).

Die Dame war recht nett und zu meinem Glück, konnte sie deutsch. Viele Schweden können deutsch und vor allem englisch. Sie machte öfters in Deutschland Urlaub, bei Ihrer Schwägerin, also sprach sie recht gut deutsch. Wir sprachen über die Ortschaften und das das alles hier so kleine Orte sind. Sie meinte auch, es gäbe in Strängnäs keinen großen Supermarkt wie in Stockholm, aber kurz vor der Autobahn gäbe es ein Supermarkt der sehr groß ist. Sie erzählte noch von den schön leeren Straßen in Schweden und von Ihrem Erlebnis auf der Autobahn in Deutschland. Sie meinte nur, das sie in Schweden ja eigentlich keine Autobahnen haben, so wie wir in Deutschland, denn bei Ihnen fährt man nur 110km/h und es gibt nur wenig Autos und in Deutschland fliegen die Autos über die Autobahn und man sieht die Straße vor lauter Autos nicht.

Nun wo sie recht hat, hat sie recht!

Der Schnitt war in 15Min. erledigt und die Frau war auch noch nett. Somit ging ich frisch frisiert und mit voller Hoffnung in die letzten Tage vor dem Marathon.

Die Familie traf sich langsam wieder und so wurde beschlossen im Ort nach einem Angelgeschäft zu suchen, denn hier in der Passage gab es nichts.

Kaum waren wir aus dem Ausgang raus, wurde uns ganz schnell klar, hier ist nicht viel los. Die Einkaufsstraße war sehr übersichtlich ca. 300m lang!
Ein kleiner Marktplatz in der Mitte und eine handvoll Geschäfte aus rum. Wir versuchten unser Glück in Hafen nähe, denn da sollte es doch was zum Angeln geben. Aber selbst eine Nachfrage bei sehr netten Leuten in einem Geschäft, macht uns ganz schnell klar, das es wohl nicht so einfach ist, das mit dem Angelzubehör.
Eins muss man sagen, die Schweden sind sehr nette Leute und sehr zu vorkommend, jeder wollte uns gleich helfen.

Da wir uns nun schon mal im Hafen befanden, besuchten wir eine Windmühle, die auf den Stadtkarten zu sehen ist. Leider hatte diese noch geschlossen und so ging es weiter zum Dom von Strängnäs, der bei unserer Ankunft auch schon wieder am schließen war.

Nach dieser kleinen Rundreise durch den netten Ort, kamen wir noch an einem SEHR hübschen funktionsfähigen Telefonhäuschen vorbei. Da kann man mal sehen was es früher für schöne Telefonzellen gab.

UND unser Glück sollte uns nicht verlassen. An der Straßenseite gegenüber war ein Geschäft und im Schaufenster standen Angeln. Nichts wie rein da und siehe da, sie hatten Vorfächer und Wopper. Die Vorfächer waren ok, aber die Wopper viel zu teuer. Eine Angelrute für die kleine holten wir da auch nicht, es mussten die Vorfächer erstmal reichen.

Wir beschlossen, in den großen Supermarkt an der Autobahn zu fahren, da wollten wir dann auch die Lebensmittel holen.

Zurück am Auto auf dem LIDL Parkplatz haben wir mit der Security Bekanntschaft gemacht. Da man auf fast allen Parkplätzen nur mit Parkscheiben parken darf und wir keine hatten, haben wir uns einen Strafzettel von 300SKN eingefangen. Beide, mein Bruder und ich!

Nun mit etwas Wut im Bauch, fuhren wir nun zum “Big” Supermarkt an der Autobahn. Es waren etwa 15Min. fahrt und da war er nun…..

Es war ein Supermarkt, ein Intersport und ein Getränkeladen zu sehen. Von außen recht groß.
Also nichts wie in den Laden! Der Supermarkt war nicht so groß wie der MAXX, in dem wir am Flughafen waren, aber auf jedem Fall größer als die Läden in Mariedred und Strängnäs zusammen.

Die Auswahl war ausreichend und für meine große gab es wieder genug glutenfreies zum essen, so das wir unseren Einkaufswagen recht schnell voll hatten. ABER es gab auch hier nichts zum Angeln.

Im Intersport Geschäft gibt es vielleicht was zum angeln, denn es ist ja schließlich ein Sport, oder! Aber auch hier gab es nichts. Auf eine Nachfrage, wo es denn was geben könnte, schickte er uns wieder ins Industriegebiet nach Strängnäs zurück, da gibt es ein Angelsportgeschäft.
Nun, bevor wir weiter suchen, ging es wieder zurück nach Strängnäs ins Angelgeschäft im Industriegebiet. Wir haben den Laden recht schnell gefunden, man konnte schon sehen, das es ein reiner Sportangelladen ist. Im Laden wurde uns schnell klar, hier gibt es nur Profiausrüstung zu Profipreisen. Wir kauften schnell 1 Packung Wopper mit 3 Stück und suchten schnell das Weite, denn die Preise wollten wir nicht zahlen. Die Vorfächer haben hier fast doppelt so viel gekostet.

Nun ging es endlich wieder zurück zum Ferienhaus. Da angekommen ging es ans Abendessen machen und ans ausprobieren der neuen Wopper und Vorfächer 😉

An diesem Abend pflegte ich meinen Oberschenkel besonders. In Strängnäs habe ich eine China salbe gekauft und in den Oberschenkel eingerieben. Man konnte regelrecht spüren, wie die Salbe die Durchblutung anregt. Dehnübungen sollten den Muskel wieder belastbar machen und Kraft und Gymnastik sollten wieder etwas Muskeln aufbauen.

Der Abend ging ich zu Bett, mit der Hoffnung, das am Samstag alles klappen würde und das ziehen im Oberschenkel weg gehen würde. Am Freitag wollten wir ja in die Stadt nach Stockholm gehen und die Startnummer holen.


Bilder vom 3. Tag

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    • SORRY, ja ich bin nicht der schnellst!
      Tag 4 ist soweit fertig und der Marathontag auch fast!
      Mir fehlt die Zeit und ab und zu auch die Muse 🙂

      Wie macht der Hannes das nur….?????

      Diese Woche muss der Bericht fertig werden….. versprochen.
      Die Bilder sind ja schon drin…